Bürgergesellschaft 1898 Olpe e.V.

Bürgerball

Pannenschlag für Minister (Bericht Sauerlandkurier)

BGO feiert Bürgerball mit neuen Senatoren und Ehrensenator

Olpe. Zwei neue Senatoren, ein Ehrensenator und ein Abschied nach 29 Jahren im Vorstand: Gleich mehrere Highlights standen auf dem Bürgerball der Bürgergesellschaft Olpe (BGO) am vergangenen Samstagabend in der Olper Stadthalle auf dem Programm.

Hunderte Engel, Teufel, Clowns, Bauarbeiter, Krankenschwestern und Clowns feierten gemeinsam in Olpes guter Stube. Nach dem feierlichen Einmarsch des Vorstandes, der Grünen Funken und der Biggejungs mit Prinz Maurice I. (Vogelzang) der Kolpingsfamilie Olpe startete das rund vierstündige Programm.

Das erste Highlight des närrischen Abends war die Senatorenehrung. Als 19. Ehrensenator konnte Karl-Josef Laumann, NRW-Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales, gewonnen werden. Er reiht sich somit nach Heiner Brand, Anne Willmes und Frank Matthée in den Kreis der Ehrensenatoren ein.

Olpes Altbürgermeister und ebenfalls Senator der Bürgergesellschaft, Horst Müller, hielt die Laudatio. Er betonte in seiner Rede, dass Minister Laumann sich „von den politischen Wanderdünen“ abhebe – er sei bodenständig. Der CDU-Politiker ist verheiratet und hat drei Kinder. Müller freute sich, dass der neue Ehrensenator im Jahr des 700-jährigen Stadtjubiläums Schützenkönig des Bürgerschützenvereins St. Hubertus in seiner Heimat Birgte war. Nachdem er 2016 den Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen erhielt, wurde er nun auch in der Kreisstadt Olpe ausgezeichnet.

Präsident Stefan Göckeler den ernannte den gelernten Maschinenschlosser schließlich mit dem närrischen Pannenschlag zum Ehrensenator. Er erhielt den Titel „Karl-Josef – Schloss(h)er(r) von Arbeit, Acker und Traktoren“ und richtete selbst noch einige Worte an die Narren. Vor allem die Verkleidung der amtierenden Schützenkönigin Dorothee Sternberg als Teufel begeisterte ihn: „Es zeigt, dass es auch in der Hölle schön sein muss.“

Buntes Rahmenprogramm

Bereits bei der Senatorentaufe am 11. November haben sich Bürgermeister Peter Weber und Sparkassenvorstand Wilhelm Rücker in drei Spielen als „würdig“ erwiesen (wir berichteten). Präsident Stefan Göckeler erinnerte besonders an den Wettbewerb mit der „Maulsperre“, den die beiden mit Bravour gemeistert hatten. Mit dem närrischen Pannenschlag wurden sie am Samstag schließlich auch in die Riege der Senatoren aufgenommen: „Peter – Weber von Stadt und Brauchtum“ und „Wilhelm – Rücker von Verträgen und Moneten“.

Natürlich gab es auch ein buntes Rahmenprogramm: Neben den Eigengewächsen der BGO, den Grünen Funken, standen auch viele Freunde aus der Umgebung auf der Bühne und präsentierten ihre Show- und Gardetänze. Mit dabei waren die Biggesterne der KG Attendorn mit ihrem Showtanz „Im richtigen Film?“, das Tanzpaar Ihnetal, die Prinzengarde der Kolpingsfamilie Olpe, das Tanzkorps Rot-Weiss Engelskirchen der KG Närrische Oberberger und die Showtanzformation Calypso aus Duisburg sowie die Franziskus-Showgarde Frenkhausen und die Blauen Funken aus Schönau mit ihren Gardetänzen.

Es war der letzte Bürgerball für Stefan Göckeler als Präsident.Er erhielt eine Flasche Senatorentrunk.

Einige Vorstandsmitglieder um Präsident Stefan Göckeler und Vizepräsident Markus Pokoj begeisterten mit dem Sketch „Sparmaßnahmen in der Seniorenresidenz ,Zum jecken Göckeler’“. Sven Göckeler führte durch das Programm. Bevor die Biggejungs das Finale einläuteten, ergriff Präsident Stefan Göckeler noch einmal das Wort: Er verabschiedete sich nach insgesamt 29 Jahren im Vorstand und davon sechs Jahre als Präsident. Doch seinen letzten Bürgerball im Amt feierte er ausgiebig mit allen Akteuren und Gästen. Die Biggejungs stimmten mit kölschen Liedern zum Tanzen ein. Anschließend sorgte DJ Markus Koch für die passende Stimmung.